geschrieben von Mischa in Varel, Deutschland · 30.04.2014 · Kommentar schreiben ·

Wir habens geschafft! 18 Stunden Fahrt von Wien nach Varel liegen hinter uns, mit Verspätungen, dreimaligem Umsteigen, einem vollen Sechserabteil und allem was die ÖBB sonst noch zu bieten hat. Sonntag Abend sind wir am Westbahnhof gestartet, wo uns Vicky netterweise hinbegleitet und tragen geholfen hat. Nicky ist extra ebenfalls zum Bahnhof gekommen, um zu winken und uns noch zwei selbstgenähte Beanies in maritimen Design zu schenken.

Abschied

Abschied am Westbahnhof (in bester Bildqualität)

Die letzten Tage sind wahnsinnig schnell vergangen: Am Freitag feiern wir mit vielen Freunden im Debakel ausgiebig unseren Abschied (manche besonders ausgiebig; deshalb gibts hier keine Fotos 🙂 ). Es war auf jeden Fall ein unvergessliches Fest, an dieser Stelle nochmal DANKE an alle fürs Kommen, für die tollen und kreativen Abschiedsgeschenke und für die mitgebrachten und teilweise seit sechs Uhr Früh vorbereiteten Speisen.

danke (Schwieger-)Mama, Essen war toll!

Den Samstag verschlafen wir dann großteils, und am Sonntag sind wir nach einem letzten Pizzaessen mit der Familie auch schon auf dem Weg zum Bahnhof. Von Wien aus geht es im Nachtzug nach Hamburg, dann weiter nach Bremen und über Oldenburg nach Varel. Dort füllen wir ein achtsitziges Taxi mit uns und unserem Gepäck und lassen uns zur Schleuse bringen.

 Zwei Leute mit soviel Gepäck hat die Nord-Westbahn sicher noch nie erlebt...

zwei Leute mit soviel Gepäck hat die Nord-Westbahn sicher noch nie erlebt…

Die SAILOR MOON schwimmt noch und hat äußerlich die Winterpause gut überstanden. Auch innen ist alles trocken, nur aus der Motorbilge schöpfen wir ca. 4 l Wasser-Dieselgemisch – für 6 Monate im Wasser ist das zu verkraften.
Varel empfängt uns – und das ist hier längst nicht selbstverständlich – mit strahlendem Sonnenschein und T-Shirt-Wetter, und so erholen wir uns den ersten Tag von unserer Fahrt, radeln durch den Ort, relaxen im Cockpit und spazieren die Küste entlang. Sonst hat sich anscheinend nicht viel verändert, nur der drahtlose Internetzugang im Vereinshafen ist zu unserem Leidwesen eingestellt.

Die Jaqueline, von mir zum Nichtstun überredet

die Jaqueline, von mir zum Nichtstun überredet

Barfuß im Watt

barfuß im Watt

Später schaffe ich es, in nur drei Stunden einen Krantermin für „ungefähr Freitag“ auszumachen, und so nutzen wir die Zeit bis dahin, unsere Gemeinschaftsarbeit für den WSV Varel zu erledigen (endlich ist das Kanalufer wieder gesichert) und alles fürs Kranen und Mastlegen vorzubereiten.


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